AKTUELLES - 14.12.05 Bericht zum vergangenen Wochenende der 1. Bundesliga Nord, von Jan Hoffrichter

Diepenau : Leverkusen 3:2
Eine sehr merkwürdige Partie sahen die Zuschauer in der Fritz-Jacobi-Halle am Samstag, die ersten beiden Sätze konnten die Leverkusener relativ sicher fürs sich entscheiden. Wir haben uns in den entschiedenen Phasen immer wieder leichte Eigenfehler geleistet und insgesamt die Angreifer mit zu vielen schlechten Zuspielen nicht ins Spiel kommen lassen. Im 3.Satz sah es dann nach einer ganz deutlichen Angelegenheit für die Bayer 5 aus, schnell zogen sie weg und hatten einen sichereren Vorsprung. Beim Stande von 18:12 haben sie das Spiel dann wohl schon als gewonnen verbucht, ansonsten kann man sich es nicht erklären wie sie die Partie noch aus der Hand nehmen ließen.
Sicherlich haben wir uns, bedingt durch ein paar Umstellung, in dieser Phase deutlich gesteigert aber 2 Punkte sollte man schon noch machen auch wenn der Gegner sich deutlich steigert. Ab dem 4.Satz haben wir dann unsere mit Abstand beste Saisonleistung gebracht, auch wenn wir noch mal auf die Fehler der Leverkusener angewiesen waren. Mit 11:5 hatten sie sich wieder abgesetzt, um uns dann mit 3 Angaben und einem Angriffsfehler wieder ranzuführen. Die Chancen habe wir dann gleich genutzt und uns diesen Satz hart erkämpft. Im 5.Satz schien dann der Widerstand der Bayer 5 gebrochen zu sein, schnell und souverän zogen wir auf 10:5 Weg, nach dem Wechsel legten wir noch mal 2 Punkte nach und diesmal sahen wir wie der sicherere Sieger aus. Diesmal verspielten wir aber einen deutlichen Vorsprung um bis zum 13:13 hatten die Leverkusener wieder ausgeglichen. Die nächsten Ballwechsel waren alle sehr hart umkämpft und des Öfteren hatten wir das glücklichere Ende. Den Schlusspunkt setzte Marco mit dem wohl schnellstem Schlag des Tages, der sich rechtzeitig vor der Linie senkte und absolut nicht zu holen war.

Diepenau : Hamm 0:3
eine wahre Lehrstunde bekamen wir dann am Samstag erteilt, wobei Lehrstunde nicht ganz zutreffend ist (Spieldauer 57min). Den Start erwischten wir eigentlich noch ganz gut und konnten bis zum 5:5 das Spiel ausgeglichen gestalten, danach setzte sich aber die druckvolle Spielweise der Hammer durch. In der Abwehr fanden wir uns immer öfters auf verlorenem Posten wieder, auch weil wir nicht unsere besten tage mitgebracht hatten. Das Spiel war dann auch schneller beendet als wir uns das vorgestellt hatten, wir müssen uns aber eingestehen das hier mindestens eine Klasse unterschied im Leistungsniveau dazwischen liegt.